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	<title>Kommentare zu: Die Show vor dem Körperscanner. Warum Scannen und nicht Ausziehen?</title>
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	<description>Die Welt auf ethnologisch</description>
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		<title>Von: Friedemann Ebelt</title>
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		<dc:creator>Friedemann Ebelt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>Es freut mich, dass es gefaellt. Ich habe den Kommentar auch noch mal aktualisiert. Es stimmt, Technologie umgeht in diesem Fall ein Tabu, aber es entstehen auch neue &#039;shows&#039;, an denen Menschen in der Oeffentlichkeit teilnehmen muessen um nicht negativ aufzufallen. Wie veraendert beispielsweise CCTV das Verhalten von Menschen? ... schade, dass die hier aufhoeren: http://leipzigerkamera.twoday.net/
cheers</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es freut mich, dass es gefaellt. Ich habe den Kommentar auch noch mal aktualisiert. Es stimmt, Technologie umgeht in diesem Fall ein Tabu, aber es entstehen auch neue &#8216;shows&#8217;, an denen Menschen in der Oeffentlichkeit teilnehmen muessen um nicht negativ aufzufallen. Wie veraendert beispielsweise CCTV das Verhalten von Menschen? &#8230; schade, dass die hier aufhoeren: <a href="http://leipzigerkamera.twoday.net/" rel="nofollow">http://leipzigerkamera.twoday.net/</a><br />
cheers</p>
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		<title>Von: Pamuk</title>
		<link>http://www.wildes-denken.de/2010/01/die-nacktscan-performance-podcast/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Pamuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:42:14 +0000</pubDate>
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		<description>eine sehr gelungene audio-performance. zu beginn machst du aus dem nacktscan ein schauspiel aus schauspielern und publikum. das ist eine feine entfremdung, eine beschreibung des vorgangs als ritual. das gefaellt. 
der gedanke, dass die gemachten bilder kuenftig an die persönliche elena-akte angehaengt werden, scheint dann auch nicht mehr weithergeholt. eine gesellschaft, in der die einfuehrung eines derartigen apparatus&#039; letztlich akzeptiert wird, ist ein solche behauptung denkbar. 
das scheint mir ueberhaupt das interessanteste: schritt fuer schritt werden kulturelle tabus gebrochen, hier und da via technik, wie du es auch zu ende sagst. kein mensch würde sich schließlich im adam- oder evakostüm auf die straße stellen und seine tagebucheinträge oder lieblingslieder vorlesen. doch die meisten werden sich daran gewoehnen, am flughafen, mithilfe einer apparatur bis auf ihre haut durchleuchtet zu werden und sind es schon gewohnt, ihr leben in blogs und auf all den plattformen wie studivz und co preiszugeben. ohne all die technologien, die den menschen gefahrlosigkeit und eine art schutzwand vor ihrer würde vorgaukeln, wäre das brechen all dieser kulturellen tabus kaum moeglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine sehr gelungene audio-performance. zu beginn machst du aus dem nacktscan ein schauspiel aus schauspielern und publikum. das ist eine feine entfremdung, eine beschreibung des vorgangs als ritual. das gefaellt.<br />
der gedanke, dass die gemachten bilder kuenftig an die persönliche elena-akte angehaengt werden, scheint dann auch nicht mehr weithergeholt. eine gesellschaft, in der die einfuehrung eines derartigen apparatus&#8217; letztlich akzeptiert wird, ist ein solche behauptung denkbar.<br />
das scheint mir ueberhaupt das interessanteste: schritt fuer schritt werden kulturelle tabus gebrochen, hier und da via technik, wie du es auch zu ende sagst. kein mensch würde sich schließlich im adam- oder evakostüm auf die straße stellen und seine tagebucheinträge oder lieblingslieder vorlesen. doch die meisten werden sich daran gewoehnen, am flughafen, mithilfe einer apparatur bis auf ihre haut durchleuchtet zu werden und sind es schon gewohnt, ihr leben in blogs und auf all den plattformen wie studivz und co preiszugeben. ohne all die technologien, die den menschen gefahrlosigkeit und eine art schutzwand vor ihrer würde vorgaukeln, wäre das brechen all dieser kulturellen tabus kaum moeglich.</p>
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